Och, Herr Hinrichs…

September 30, 2007 um 12:26 am | Veröffentlicht in social networking, XING | 5 Kommentare

…ich bin schon etwas enttäuscht. Da gibt es nach Monaten des „Vor-sich-Hinwurtschtelns“ (denn Übernahmen von spanischen oder sonstigen Netzwerken interessieren mich als User jetzt ja nicht wirklich) endlich mal was neues – und naja: Das Profil bekam ein kleineres Update. Mehr nicht.
Was sich geändert hat, gibt es bei zweinull oder auch gerne direkt bei Xing im Selbsttest…
Kurz/Ergänzend meine Meinung dazu:
Eigentlich hat sich nur eines geändert – Man kann mehr Informationen eingeben:
-z.B. die Firmengröße. AHA! Und warum muss ich für Firmen wie KPMG oder Daimler die Größe eingeben? Die weiss ich ja selber nicht…. geht das nicht autmatisch?
-Was ist bitte unter „Qualifikationen“ zu verstehen? Office-Kenntnisse? Die werde ich bestimmt nicht auf Xing eintragen!!
„Warum ich auf Xing bin” Wow! Man kann aus ganzen 7 Feldern auswählen. Klasse! 😦 Was würde gegen Freitext sprechen? Achja, das können die Jungs von Xing nicht so gut statistisch auswerten? Wie wäre es mal an den User zu denken?

Das reicht dann auch schon… Viel ist eh nicht passiert.Und selbst da hätte man ja auch gerne mal mitdenken bzw. an die User denken dürfen. Kann es nicht glauben, dass da Betatester drüber geschaut haben sollen…
Ich hoffe es passiert demnächst mal was. Stichwort Öffnung für Drittanbieter etc…
Ehrlich gesagt denke ich schon ein paar Wochen über die Kündigung meines Premium-Abos nach… oft war ich die letzten Wochen eh nicht on. Denn sonderlich hoch ist die Netzwerkawareness (was tut sich bei den anderen) bei Xing ja eh nicht. Und fürs Kontaktmanagement brauche ich kein Premium zu sein. Ausserdem sind eh bald alle in Facebook, wenn Xing nicht mal in die Gänge kommt 😉 Ne Spaß!
Achja, eines noch:
Ich finde die Strategie von XING GRUNDFALSCH!!! Xing wird niemals eine vollwertige Recruiting-Plattform. Die Leute auf Xing sind in Unternehmen angestellt und früher oder später werden die Unternehmen ihren MA verbieten sich da so derart anzubiedern – einige Beratungsunternehmen tun das bereits! Verständlich. XING sollte sich auf das konzentrieren was sie können. Und wann man, um das jetzt erst rauszufinden, diese saublöde „Warum ich auf Xing bin”-Funktion braucht, dann: Gut Nacht.

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Wikipedia Spezialseiten

Mai 16, 2007 um 3:20 pm | Veröffentlicht in Blogs, Enterprise 2.0, social networking, Web 2.0, Wikipedia, XING | 4 Kommentare

Es gibt keinen Zweifel: Der Lehrstuhl Koch ist was den Einsatz von Social Software angeht der innovativste Lehrstuhl Deutschlands. 😉 Wir haben einen Lehrstuhlblog, Links tauschen wir über del.icio.us aus, Xing ist sowieso Standard. Gestern haben wir nun auch unser Lehrstuhl-Wiki in Einsatz genommen. Und ich muss schon sagen: Ich bin begeistert wie einfach es einem so ein Media-Wiki macht. Aber warum erzähle ich das alles? Weil ich angeben will, genau. 🙂 Und noch aus einem anderen Grund: Weil ich dank der eingehenderen Beschäftigung mit dem Mediawiki auf eine geniale Funktion gestoßen bin: Die Spezialseiten. Diese gibt’s auch in Wikipedia. Und da kann man dann echt soziologische Studien treiben:
– Bei den beliebtesten Seiten (jeweils im deutschen Wikipedia!) kommt z.B. Frankreich mit 23.931 Links auf Platz 18 (aller Seiten!!) während z.B. Großbritannien mit 6.398 Links nur Rang 177 einnimmt. Und Bolivien ist auch bei Wikipedia 1.388 Links (Rang 1018) ganz arm dran.
– Der längste von über 550.000 Artikeln ist zur Zeit der über Schurken_im_Batman-Universum. Skandalöserweise ist der heute zur Löschung vorgeschlagen. Habe natürlich gleich dagegengestimmt. 😉
(Update 16 Uhr: Das ging ja schnell. Der Artikel bleibt! Cool!)
– Und in den letzten 5 Minuten ist neben 100 anderen auch der Artikel über den „Volksentscheid in Ghana 1960“ geboren worden.

P.S.: Kennt jemand einen schönen Artikel darüber wann man ein Dokumentenmanangementsystem und wann ein Wiki nutzen sollte? Gerade gesucht. Nix gescheides gefunden. Sonst schreib ich den jetzt mal selber…. *g*

DLD 3 – Resume

Januar 23, 2007 um 11:22 pm | Veröffentlicht in Blogs, Konferenzen, social networking, studivz.net, Web 2.0, XING | Hinterlasse einen Kommentar

Heute war der 3te und letzte Tag der DLD. Für mich war die DLD eigentlich gestern schon wieder zu Ende, weil ich heute nachmittag schon wieder im Audimax stand. Und zwar nüchtern und ohne Kater. Obwohl eines der Highlights der DLD dann gestern abend erst stattfand:
Die BUNTE DLD NIGHTCAP Party. Aber der Reihe nach…
Angefangen hatte der ganze Spaß für mich nämlich am Sonntagabend auf dem

Bloggertreffen.
Ich war ein bisl zu spät und das wird wohl auch der Grund sein, warum ich nix mehr von dem angekündigten Essen bekam. Schade, war nämlich schon mit Hunger aufgeschlagen… Das war aber auch alles was ich den Organisatoren ankreiden würde. Für mich als Beteiligten ist echt nicht nachvollziehbar was im Kopf mancher Leute vorgeht, die z.B. sowas verbreiten

Worein ich dann gestern Abend schneite, war statt dessen ein berufliches DLD-Blogbusinesstreffen: Anzugträger, heftiges Visitenkartengetausche, für das gesponserte (keine Ahnung, von wem) Buffet und Getränke musste man sich einzeln offiziell fotografieren und filmen lassen.

Man musste sich dort weder fotografieren lassen (sondern wurde gefragt, ob es ok ist) noch waren dort viele Anzugträger zu finden. Und selbst wenn… who cares? Visitenkarten habe ich von 2 Leuten auf meine Nachfrage bekommen und was ist denn bitte schlimm daran sich einen Namen einer gerade gemachten „Bekanntschaft“ auf einer Karte geben zu lassen? Und das Sponsoring war sowas von klar kommuniziert…
Das Treffen an sich fand ich ziemlich interessant, endlich bekam man mal die Leute zu sehen von denen man schon das ein oder andere gelesen hat. Das auch an ein paar anderen Stellen so negativ berichtet wurde, hat für mich persönlich das Bloggen bzw. ein paar Blogger ein wenig relativiert. Hauptsache über irgendwas schreiben. Man weiss doch schliesslich so viel. Jemanden blöd hinzustellen bzw. motzen kommt eh immer ganz gut. Und die anderen springen natürlich auch gern mit auf den Zug auf, obwohl sie nicht dabei waren. Den Vergleich mit der Dolchstoßlegende finde ich ganz passend. Und was die Wortwechsel (Kommentare) heute auf diversen Blogs angeht ist sooo peinlich… Echt traurig eigentlich. 😦

Ob die DLD dann auch real life war?
Real waren echte Persönlichkeiten wie Luc Besson oder Lord Norman Foster. Die haben mir am besten gefallen… Der eine hat Witz und Charme, der andere ist ein absoluter Visionär.
Von allen Berichten über die DLD hat mir dieser am besten gefallen…:

Nur ganz kurz meine Eindrücke vom DLD: Hubert Burda geht es gut. Er erzählt von den Erwartungen seiner Mutter an ihn, schweift gutgelaunt in Raissa Gorbatschow-Geschichten ab und singt jetzt schon das zweite Lied auf der Bühne („Muss i denn, muss i denn zum Städele hinaus“ und „Gloria, Gloria Halleluja“), anstatt gemeinsam mit Marissa Mayer einfach wie geplant Catarina Flake von Flickr einen Award für vorbildliches Unternehmertum zu verleihen. Entspannte Stimmung also. Und voll. Wirklich sehr voll. Catering, Organisation: perfekt. Gutes Auditorium, allerdings noch nicht die bahnbrechenden Referate. Aber, bitte an dieser Stelle nicht vergessen: DLD, das ist „Digital. Life. Design“, es geht also eher um Unterhaltung gemischt mit der gegenseitigen Bestätigung eines Lebensgefühls, es geht um sehen und gesehen werden und die Gewißheit, zu einer aktuell rund 1.000köpfigen (soviel sind geschätzt vor Ort) Elite zu gehören. Wobei: der gefühlte Investorenanteil liegt bei über 20 Prozent.
DLD, das ist der Bambi für die Internetgeneration. Also fällt nahrhaftes eher zufällig ab, trotz der prominenten Namen auf der Rednerliste.
Jetzt gerade wird BurdaStyle vorgestellt, die Fortführung von Etsy mit den Mitteln eines Modesverlages (der Burda ja eigentlich mal war). Wenn ich das richtig sehe, bildet Burdastyle.com erstmal auf dem amerikanischen Markt die Wertschöpfung im Handarbeitssektor ab: Ein bunter Mix aus Schnitten, Community-Elementen und Abverkauf. Ich mag ja sowas und glaube ja an die Wiederentdeckung der Heimarbeit über Plattformen wie diese.
Jetzt macht Till Brönner erstmal Musi. Na, ob hier wirklich noch was Produktives passiert? Würde mich nicht wundern, wenn sie gleich die Hefegläser hervorzaubern. Ob wir Hamburger von den Münchnern was lernen können?

Ich hab zwar noch ein paar andere Podiumsdiskussionen in Erinnerung. Aber das ist ja immer interessensabhängig und an dieser Stelle sei genug gesagt über die DLD-Konferenz.

Jetzt also zur DLD NIGHTCAP Party
Für die einen war es: „High Society Geplänkel“, „Viel heisse Luft“
Für andere sicherlich: „Networkinggelegenheit“, gewohntes Terrain
Für mich war es: Super spannend, ein paar der Eindrücke zu sammeln, ungewohnter Luxus (überall Bedienungen mit Quiche-„Häppchen“ oä, Mojitos all you can drink), die Gelegenheit ein paar Leute live zu sehen, die man sonst nicht so leicht zu sehen bekommt, aber auch irgendwie ein bisl sehr stressig. Nicht nur wegen den vielen dichtgedrängten Leuten….
Den Bayrischen Hof fand ich schon trotzdem cool *g*:
Pool-Bereich des Bayrischen Hofs
Effektiv ein Riesen-Spaß für einen Abend. Die nächsten Wochen zahle ich auch gern wieder für mein Bier und hab dafür meine Ruhe.
Im Aufzug haben wir dann noch den Veranstalter der DLD getroffen, Dr. Hubert Burda:
HB und Alex
Der gestattete netterweise ein Foto von uns beiden, für meine Mami natürlich… 😉 Die ist nämlich schon seit den 1930ern (oder so) der größte Burdafan.
An dieser Stelle auch danke an Jan Schmidt fürs fotografieren.
So für heute genug geschrieben. Bin mal gespannt was ein paar andere Leute meinen…

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