Wikipedia Spezialseiten

Mai 16, 2007 um 3:20 pm | Veröffentlicht in Blogs, Enterprise 2.0, social networking, Web 2.0, Wikipedia, XING | 4 Kommentare

Es gibt keinen Zweifel: Der Lehrstuhl Koch ist was den Einsatz von Social Software angeht der innovativste Lehrstuhl Deutschlands.😉 Wir haben einen Lehrstuhlblog, Links tauschen wir über del.icio.us aus, Xing ist sowieso Standard. Gestern haben wir nun auch unser Lehrstuhl-Wiki in Einsatz genommen. Und ich muss schon sagen: Ich bin begeistert wie einfach es einem so ein Media-Wiki macht. Aber warum erzähle ich das alles? Weil ich angeben will, genau.🙂 Und noch aus einem anderen Grund: Weil ich dank der eingehenderen Beschäftigung mit dem Mediawiki auf eine geniale Funktion gestoßen bin: Die Spezialseiten. Diese gibt’s auch in Wikipedia. Und da kann man dann echt soziologische Studien treiben:
– Bei den beliebtesten Seiten (jeweils im deutschen Wikipedia!) kommt z.B. Frankreich mit 23.931 Links auf Platz 18 (aller Seiten!!) während z.B. Großbritannien mit 6.398 Links nur Rang 177 einnimmt. Und Bolivien ist auch bei Wikipedia 1.388 Links (Rang 1018) ganz arm dran.
– Der längste von über 550.000 Artikeln ist zur Zeit der über Schurken_im_Batman-Universum. Skandalöserweise ist der heute zur Löschung vorgeschlagen. Habe natürlich gleich dagegengestimmt.😉
(Update 16 Uhr: Das ging ja schnell. Der Artikel bleibt! Cool!)
– Und in den letzten 5 Minuten ist neben 100 anderen auch der Artikel über den „Volksentscheid in Ghana 1960“ geboren worden.

P.S.: Kennt jemand einen schönen Artikel darüber wann man ein Dokumentenmanangementsystem und wann ein Wiki nutzen sollte? Gerade gesucht. Nix gescheides gefunden. Sonst schreib ich den jetzt mal selber…. *g*

4 Kommentare »

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  1. Wieso entweder ein DMS oder ein Wiki? Das sollte beides in eine Lösung integriert werden! DMS ist nur eine Funktion ebenso wie ein Wiki. Eine Lösung ist dagegen beispielsweise ein System speziell für das Software-Projektmanagement, eines für das Wissensmanagement, etc.

    Gutes Beispiel ist (weil ich erst letzte Woche eines aufgesetzt habe) Sharepoint: DMS, Wiki, Bookmarking, RSS-Aggregator, Umfragen, … alles „Social Functions“ die das Teil integriert.

  2. Danke für die Antwort.
    Ja da gebe ich Dir auf jeden Fall Recht!
    1. Entweder oder bzw. eines ersetzt das andere sollte eigentlich nicht sein.
    2. Im optimalen Fall sind alle integriert.

    Ist halt nur so: Um es möglichst simpel zu halten wird halt in einem (eher kurzen) Projekt oft nur eines verwendet.
    A) Möglichst wenig Aufwand für Installation (und nicht jeder hat Sharepoint😉 B) Möglichst wenig Erklärungsaufwand an nichttechnick-affine.

    Was macht aber jetzt ein Projektleiter wenn er sich für eine Lösung entscheiden muss?

  3. Da stimme ich Martin zu – idealerweise muss sich der Projektleiter gar nicht entscheiden, da das Tool, das er zur Verfügung hat, alle Varianten von Dokumentenmanagement und -verwaltung beherrscht. Eigentlich versuchen sich alle DMS heute auch als Wikis … Sharepoint, BSCW, CoreMedia, … Wo sich der Projektleiter allerdings entscheiden muss ist, welche Freiheiten beim Editieren von Dokumenten (allen oder individuell) bereitgestellt werden – technisch oder organisatorisch durch Regeln – Und das ist meiner Meinung nach wirklich dokumentspezifisch – Ein Dokument mit der Liste aller Kontaktinformation sollte eher Wiki-ähnlich bearbeitet werden, ein Ergebnisdokument eventuell eher klassisch sequentiell im DMS (wenn so im Team besprochen und vorgesehen).

  4. Danke für die Antwort. Ich habe mich in meiner ursprünglichen Frage vielleicht zu unscharf ausgedrückt.
    > Ein Dokument mit der Liste aller Kontaktinformat > sollte eher Wiki-ähnlich bearbeitet werden, …
    Danke für den Hinweis. Das ist ja schon mal eine gute Hilfestellung, meine ich.

    > Eigentlich versuchen sich alle DMS heute auch >als Wikis
    Genau. Und meine These ist: DMS sind die schlechteren Wikis.🙂 Wie sinnig.
    1. Awareness: In einem DMS muss ich das Dokument erst anklicken um den Inhalt zu sehen. Ein Wiki zeigt mir auf Anhieb seine wahre Schönheit. Außerdem sehe ich im Wiki wer wann WAS geändert hat. In einem CMS (dank Kapselung) meistens nur wer wann.
    1:0 Wiki.
    2. Struktur: In einem CMS (dokumentenzentriert) muss ich mich auf Dokumente festlegen bzw. Inhalte je Dokument vergeben. Im Wiki (inhaltszentriert) kann ich die Inhalte wachsen lassen und jederzeit umstrukturieren.
    2:0 Wiki
    3. Vernetzung= Zeitersparnis + Spaßfaktor. In einem Wiki finde ich innerhalb von 2-3 Klicks immer das was ich suche. Wenn ich im DMS nicht weiss in welchem Dokument sich meine Inhalte finden: Na dann Prost. Ich finde ein DMS ist so wie meine Mailbox. Wenn ich weiss wo ich die Mail habe die ich suche ist die gekapselte Information kein Problem. Wenn nicht: Viel Spaß mit der Suchfunktion.
    3:0 Wiki

    Klarer Sieger im Wikiing nach 90 Minuten: Wikiiiii.🙂


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