Second Life bekommt Konkurrenz: Entropia

Mai 15, 2007 at 7:15 Uhr nachmittags | In Second Life | No Comments

Fred Cavazza berichtet heute in einem Post von einer virtuellen Welt die 2nd Life durchaus den Rang ablaufen könnte: Entropia.

Er nennt mehrere Gründe warum dies passieren könnte:
- Die Grafik von Entropia ist wesentlich besser als die von 2nd Life.
- Der rechtliche und finanzielle Rahmen (es gibt einen festen Wechselkurs und Banklizenzen) von Entropia scheint besser durchdacht.
- Mehrere Unternehmen (wie auch die aus 2nd Life bekannte Anshe Chung) machen bereits ihre Geschäfte in Entropia.
Und dann erzählt Fred Cavazza noch irgendwas von goldenen Eiern, aber leider ist mein Französisch inzwischen so schlecht, dass ich das heute abend nicht mehr auf die Reihe bekomme. :-(
Dafür hab ich noch ein Video von Entropia:
.

Update: Passend dazu: Jetzt gibt es auch noch die Virtual World Awards (für beide Welten).

Oh neeeeee: Rainer Calmund erklärt Second Life bei Raab

Mai 14, 2007 at 11:58 Uhr nachmittags | In Second Life, Web 2.0 | No Comments

So heute wird mal “live gebloggt”… :-)
Der jute Raina hat gerade bei TV Total von seinem “Second Life”-Auftritt (”Callis Insel”) berichtet. Er hat zwar nicht den Eindruck gemacht als hätte er es selber komplett überrissen, aber vielleicht bin ich auch durch andere Blogs “beeinflußt”. Und Hauptsache es macht ihm Spaß.

O-Ton Calli:
- Auf so einer Insel würde ich gern beerdigt werden.
- Ich sprech da über Fussball, gutes Essen, Gott und die Welt.
- Wie man sieht bin ich ein großer Tänzer. ;-)

Läuft.

Identitätsmanagement in virtuellen Welten

Mai 13, 2007 at 5:19 Uhr nachmittags | In Enterprise 2.0, Second Life, Web 2.0, Wissenschaft, social networking | 5 Comments

Wahrscheinlich bin ich nicht der einzige, der gute Ideen meistens nicht allein in seinem Büro hat sondern mit / unter anderen Leuten. Klar deswegen geht man u.a. ja auch auf Konferenzen oä… Nur Konferenzen sind halt nicht so oft (und wenn dann meistens teuer oder / und weit weg). Aus diesem Grund versuche ich mich auch regelmässig mit Leuten, die sich gern mit ähnlichen Themen (also Social Software, Web 2.0) beschäftigen privat zu treffen. (Naja nicht immer: oft genug müssen auch Freunde, ziemlich oft mein Mitbewohner herhalten. Btw:Danke Martin :-).
Dabei kamen auch tatsächlich schon ganz nette Ideen heraus…

Das Gespräch, das ich gestern (beim bestem Wetter in nem schönen Augsburger Biergarten ;-) mit Martin Szugat hatte, fand ich aber mal so richtig inspirierend (und nett sowieso). Ein Thema das wir angesprochen haben war auch die Notwendigkeit die unzähligen neuen Web-Dienste bzgl. des Identitätsmanagements zu integrieren. Obwohl dies technisch schon lange möglich wäre, gibt es immer noch keinen Standard. OpenId wird zwar viel Potential zugesprochen, aber ob das dann wirklich die ultimative Lösung ist. Eine sehr elegante Möglichkeit zum Identitätsmanagement bieten Martins Meinung nach virtuelle Welten. Martins Idee stelle ich hier einfach einmal zur Diskussion:

“Second Life war oder ist ein Hypethema. Doch eine Technologie ist nicht schlecht, weil sie ein Hype ist. Im Gegenteil, sie ist ein Hype, weil sie gut ist. Denn Second Life ist mehr als eine dreidimensionale, virtuelle Welt im Internet. Es ist in erster Linie eine soziale Umgebung, welche die sozialen Bedürfnisse ihrer Bewohner befriedigt: die nach sozialen Beziehungen, nach sozialer Anerkennung und insbesondere die nach Selbstverwirklichung und Darstellung. Was sagt mehr über einen Menschen aus, als seine äußere Erscheinungsform, sei es real oder virtuell. Damit ist Second Life vor allem eines: ein Social Network.
Business in Second Life, das ist eine Erfindung der Medien. Das gibt es ebenso wenig wie die ehemals viel beschworene und letztlich gescheiterte New Economy, also die reine Internet-Wirtschaft. Aber Second Life könnte der Vorläufer zu einem 3D-Internet und damit die zukünftige Plattform eines v-Business, eines virtuellen Wirtschaftssystems werden, welches im Real Life begründet, aber im Second Life aufgestellt ist. Die Voraussetzungen hierfür hat es: ein integriertes Identitätsmanagementsystem bietet die Grundlage für ein sicheres Rechtemanagement- und ein komfortables Micropayment-System. Die Öffnung der Quellcodes etabliert das “Second-Life-Protokoll” als de-facto-Standard für virtuelle Welten im Internet und folgt damit dem überaus erfolgreichen Ansatz HTTP+HTML im Web. Und noch eines haben zumindest das Web 2.0 und Second Life gemeinsam: sie ermöglichen es ihren Nutzern auf einfache Weise selbst gestalterisch aktiv zu werden. Second Life ist somit auch ein 3D-Realtime-Wiki, in dem Änderungen sofort sichtbar sind. Das hat das zweite mit dem ersten Leben gemein.”

Nachdem mein Dashboard mir veraten hat, dass im Schnitt 20 Leute täglich den Feed dieses Blogs lesen: Wenn 10 % sich zu nem Kommentar hinreisen lassen würden, fände ich das super. ;-)

P.S.: Martin hat seinen Text inzwischen auch gepostet.

Second Life -> Spiegelcover

Februar 18, 2007 at 3:20 Uhr nachmittags | In Die bösen Medien, Second Life, Web 2.0, social networking | No Comments

So langsam wird’s zu viel. Second Life hat es in der Zwischenzeit sogar bis auf den Titel des Spiegel geschafft.
Leider wird SL dort als digitaler Maskenball (in Anspielung an diverse Ausnahmezustände, die gegenwärtig vor allem das Gebiet um den Rhein erfasst haben) abgestempelt bzw. auf diese eine Eigenschaft reduziert. Der Siegel-Autor bemüht sich zwar auf einigen Seiten SL ausführlich zu erörtern, aber so richtig hat er SL wohl nicht überrissen. Naja… trotzdem schon spektakulär wie schnell es aktuell die Web 2.0-Themen auf diverse Titel schaffen.
Man muss deswegen ja trotzdem nicht gleich von einem Hype sprechen… oder doch?!

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