Euroblog 2008

März 12, 2008 at 2:28 Uhr nachmittags | In Enterprise 2.0, Konferenzen, research | No Comments

Diesen Freitag (14.3.) werde ich zusammen mit Alexander Warta von Bosch auf der Euroblog 2008 in Brüssel (13.-15.3.) einen Vortrag zum Thema Medienwahl halten. Neben der Fallstudie “Medienwahl bei Bosch”, die wir im Oktober auch auf der Geneme 07 hatten, werden wir diesmal auch konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Überwindung dieses Problems vorstellen.

Zur Euroblog:
The Brussels Symposium brings together the latest academic thought with leading edge practice from Europe, the USA and elsewhere to draw new theoretical insights and encourage and shape practitioner innovation and implementation. By identifying and presenting examples of best practice, empirical investigation and new concepts for modelling and understanding the rapid changes in relationship management, EuroBlog 2008 will shape the agenda for social media discussion.

Inzwischen ist auch das vollständige Programm online. Sieht nicht nur sehr international sondern den Themen nach auch vielfältig, insgesamt ziemlich vielversprechend aus.
Hier geht’s direkt zum Registrieren.
Nett: Auch hier gibt’s eine Google Map mit den Vortragenden:

View Larger Map

Enterprise 2.0 @ Cebit

März 5, 2008 at 1:11 Uhr vormittags | In Enterprise 2.0 | 1 Comment

Ich habe leider noch keinen Bericht von unserem Botschafter auf dem Cebit Enterprise 2.0-Summit, aber bei Martin Koser finden sich bereits ausführliche Berichte dazu. Scheint ja ziemlich interessant gewesen zu sein. :)

Und los geht…

Dezember 4, 2007 at 12:10 Uhr vormittags | In Enterprise 2.0, Studie, Wissenschaft, XING, social networking | No Comments

…der Entspurt Richtung X-Mas.

* Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit haben wir heute im Rahmen eines Studienprojektes eine Umfrage zur privaten Nutzung von Social Networking Services in Deutschland gestartet.
Nachdem es in Deutschland noch keine Umfrage dieser Art gab, erwarte ich mir ziemlich interessante Ergebnisse.
Umfrage

Deswegen: Mitmachen. (Die Umfrage hat 24 Fragen und dauert ca. 8 Minuten). Es gibt Kinokarten zu gewinnen.

* Seit heute gibt es bei Xing einen Awareess-Feed. Robert Basic berichtet schon davon. Ich kann ihm da nur zustimmen. Gibt’s bei Facebook schon ewig und wesentlich ausgereifter… Frage mich warum das sooo lange gedauert hat. Andererseits: Viel umfangreicher müsste die Funktion imho auch nicht sein, sonst verliert man echt den Überblick….
Naja immerhin, vielleicht gibt’s ja von Xing demnächst noch ein “richtiges” Weihnachtsgeschenk.

Vom Niedergang der e-mail (?) und dem Aufstieg des Comparison Shopping

November 8, 2007 at 3:23 Uhr nachmittags | In Enterprise 2.0, Social Commerce, social networking | No Comments

Ich bin gerade auf der Suche nach einer Studie von Hitwise aus der diese nette Grafik stammt:
Hitwise
(via viavia)
Die Grafik lässt ich übrigens so deuten: Traffic in Social Networks nimmt zu (wen wundert’s) und E-Mail-Konsum geht marginal zurück (wird auch schon länger prophezeit). Also nix neues. Noch kurz zu meinem Senf: Ich würde nicht so weit gehen und behaupten, dass man am Chart sieht, dass Kommunikation in SNetworks E-Mail-Kommunikation substituiert. Vielleicht minimal. Aber sicher nur am privaten Bereich. Und ich glaube, dass man die Mails nicht so schnell aus dem Arbeitsleben verbannt haben wird wie manche Unken. Auch wenn Peter Schütts Tochter da vielleicht anderer Meinung ist. ;-)

Leider hab ich die Studie zwar nicht gefunden (nur diesen Blog-Post), aber dafür eine andere spannende:
Comparison shopping websites saw an increase in the online market share of visits last week compared to the same week in 2006, Hitwise reported today. Online traffic to a custom category of leading comparison shopping websites increased 56 percent for the week ending Nov. 3, 2007 compared to Nov. 4, 2006.
56% in einem Jahr? Sauber! Die Interpretation überlasse ich anderen, muss in die Übung.

“2.0″ - es reicht.

November 7, 2007 at 10:39 Uhr nachmittags | In Die bösen Medien, Enterprise 2.0, Web 2.0 | 1 Comment

Web 2.0 ist heute schon eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, auch wenn es erst vor 2-3 Jahren begonnen hat.
Nein, ich will nicht schon wieder mit unserem tollen Buch anfangen, auch wenn das aus dem Geleitwort stammt. (Btw, schick ist der Satz trotzdem.)
Web 2.0 trifft/traf den Puls der Zeit und auch den Begriff Enterprise 2.0 finde ich nach wie vor absolut treffend und halte ihn für mehr als ein Buzzword.
Aber was in den letzten Monaten mit der Beigabe “2.0″ stattfindet würde ich gelinde gesagt also Buzzword-Bingo hoch 10 bezeichnen.
In Facebook gibt’s z.B. die Gruppen Marketing 2.0, Media 2.0 und mein Favorit ist Couchsurfing 2.0! ;-)
Die 2.0eritis macht auch vor dem Managermagazin nicht halt:
Führung 2.0 und der intelligente Schwarm (via)
Führung 2.0, Management 2.0,…. MannoMann.
Ach ja: Ich wette (um eines unserer Bücher), dass die Interviews im Beitrag (z.B. mit “Fast Follower” Marc Lampe von Daimler) vor 2 Wochen in Stuttgart stattfanden.

UPDATE: Oh Mann wie peinlich, ich hab den Artikel jetzt erst richtig gelesen und gesehen, dass da ein gewisser Michael Koch und ein Herr Basic auch zitiert wird. Damit kann ich mir die Wette natürlich schenken. Es war in Stuttgart.

P.S.: Am dämlichsten finde ich die Facebook-Gruppe Music 2.0. Aber auch die hat schon 600 Mitglieder.

Social-Networks-Herbst

November 1, 2007 at 7:12 Uhr nachmittags | In Enterprise 2.0, Wissenschaft, social networking | 2 Comments

Die Zeichen stehen gut, dass es beim Thema Social Networking Services in den nächsten Monaten endlich mal wieder richtige Neuigkeiten gibt.
Dass es in letzter Zeit nicht sonderlich spannend war, glaubte ich daran zu erkennen, dass man sich in Kleinbloggersdorf damit begnügte Listen mit SN zu erstellen oder ab und zu die immer noch nahezu wöchentlich neu hinzukommenden SN zu analysieren. Zusätzlich gab es vielleicht noch die ein oder andere (Meta-)Überlegung. Z.b. gerade erst von Danah Boyd die sich entschieden hat ihr Profil in Facebook nun öffentlich zu gestalten und auch Personen als Kontakt hinzuzufügen, die sie nicht persönlich kennt. Eine neue Strategie bzgl. Identitätsmanagement also sozusagen.
Aber dann diese Meldung: Google arbeitet (zusammen mit einigen Juniorpartnern wie LinkedIn, hi5, Friendster, Plaxo, Ning - es soll auch das deutsche Xing dabei sein) an einem Standard für Programme in Social Networking Services. D.h. es wäre Entwicklern dann möglich Anwendungen zu schreiben die in allen beteiligten SNS zum Einsatz kommen können - wobei man momentan ja eh nur für Facebook ein Prog. schreiben kann.
Folgen:
- Die SNS würden alle “besser” werden bzw. davon profitieren. Facebook würde folglich nicht mehr in derselben Geschwindigkeit davonziehen. Wenn die Lücke der kleinen Networks zu Facebook sich durch diese Initiative verkleinert kann das Google ja auch nur recht sein (Marktwert etc.).
- Google kommt es natürlich grundsätzlich zugute, wenn die Entwicklungsgeschwindigkeit und Verbreitung bzw. Nutzung der Networks zunimmt und damit auch insgesamt die Nutzung des WWW, weil das für Google mehr Werbeeinnahmen bringt.
Weitergehende Gedanken dazu gibt es z.B.
Und hier gibt es auch ein kleines Filmchen dazu…

DA ISSES!! Jawohl!

Oktober 26, 2007 at 3:54 Uhr nachmittags | In Die bösen Medien, Enterprise 2.0, Studie, research | No Comments

Es steht zwar schon seit ein paar Tagen drüben, aber heute ist der wirklich große Tag. :-)
Denn seit heute ist es auch bei amazon lieferbar und wer schnell ist, kann sich noch das letzte Exemplar sichern, dann muss amazon schon nachbestellen:
Das einzig wahre, tollste aller tollen, schönste, beste, … und lesenswerteste Buch rund um die Themen Social Software und Web 2.0 im Unternehmen ist daaaaaa. Taaattaaaa!!!

Michael Koch und Alexander Richter: Enterprise 2.0 - Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen, Oldenburg Verlag, München, 2008. Siehe Details dazu bei Amazon.de

Sollte es tatsächlich noch jemanden geben, der es noch nicht bestellt hat? ;-)
Dann mal los, bevor es vergriffen ist. Ich kann für nichts garantieren.

Mal ‘n Update

August 30, 2007 at 2:12 Uhr nachmittags | In Enterprise 2.0, Konferenzen, Social Commerce, Studie, social networking | No Comments

Die letzten 10 Tage war Blogurlaub. Dabei hat sich eigentlich genug getan… Deswegen gibt es heute mal wieder einen Resume-Post…

-Zuerstmal in eigener Sache:
Herr Koch und Herr Krisch haben ja schon darüber geschrieben: Unser Social Commerce-Report ist fertig. Wie auch schon den Studenten hat mir die Beschäftigung (gemeinsam mit Herrn Krisch und Herrn Koch) mit Social Commerce großen Spaß gemacht. Und wir freuen uns natürlich auch über solche Komplimente. :-)

- Charlies Kollegin Charlotte hat jetzt auch eine eigene Präsentation (via del.icio.us). Also ich finde solche Art von PPT machen echt süchtig:

- Überhaupt tut sich so einiges in der Enterprise 2.0 Welt:
*Es gibt ein White-Paper über den Einsatz von Social Software bei SAP.

*Die IBM hat auch ein nettes Filmchen zu Lotus Connections gedreht:

*So einige Bücher über Enterprise 2.0 werfen Ihren Schatten voraus…. Zu merken wäre da v.a. folgende Nummer:
978-3-486-58578-0 ;-) (to be continued).

Und schliesslich freue ich mich schon sehr auf einen spannenden September in Weimar, Limerick und Dresden und bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe jeweils dorthin zu fahren…

Groupware vs. Enterprise 2.0

August 19, 2007 at 11:13 Uhr vormittags | In Enterprise 2.0, research | 1 Comment

Ich mache mir gerade ein paar Gedanken zu den Unterschieden von Social Software im Unternehmen und Groupware. Leider fehlt mir momentan die Zeit, das alles “high level” niederzuschreiben. Deswegen stelle ich das “work in process” hier in den Blog. Im idealen Falle bekomme ich noch ein wenig Feedback von meinen geschätzten Lesern :-) und greife das Ganze demnächst nochmal auf um es richtig auszuformulieren.
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  • Die Unterschiede zwischen Social Software und Groupware (am Beispiel von Weblogs und Wikis)
  • Abgesehen vom Namen (Groupware - Software die,…whatever (Kollaboration,…)… in Gruppen unterstützt) lassen sich die beiden Gattungen Social Software und Groupware in vielen weiteren Punkten differenzieren.

    Gruppenorientierte Kommunikation vs. Persönlichkeitszentrierte Kommunikation
    Während bisher in Groupware eine feste Struktur bestand, welche Information wo einzutragen war, bin ich in meinem Blog, mein eigener Herr. Ich schreibe „worüber, wann, so viel / so oft und wie“ ich will. Dasselbe gilt für ein Wiki. Es ist jeweils klar ersichtlich, dass die Beiträge von mir stammen und ein anderer kann mich aufgrund der Beiträge kontaktieren etc…
    Dabei ist es egal ob ich für 10 oder 1000 Leute blogge oder etwas im Wiki schreibe. Ich schreibe ja auch (oder überwiegend) für mich bzw. weil ich finde, dass etwas geschrieben (oder geändert) werden muss. Niemand hat mir gesagt, dass ich diesen Beitrag leisten soll. Und niemand würde mich für das Fehlen dieses Beitrags verantwortlich machen.

    Top down vs. Bottom up („Erzwungene“ Organisation vs. Freiwillige Vernetzung / „Grüne Wiese“ vs. Web)
    Ein Erfolgsgeheimnis von Social Software ist, dass sich aufgrund der sozialen Komponente Strukturen oftmals erst im Nachhinein ergeben, die man a priori nicht erahnen konnte.
    Social Software konnte sich (bei Mio Nutzern) im Web durchsetzen. Oftmals war den Initiatoren gar nicht klar, wo die Erfolgsfaktoren lagen, man hat positive Faktoren verstärkt und negative ausgeschalten. Das Vorgehen war also eher deduktiv denn induktiv.
    Das Ziel wird folglich sein die Module die sich im www durchsetzen (bei Bedarf) in einem Unternehmen umzusetzen und dabei an die Zwänge, die sich mit dem Einsatz im UN ergeben, zu berücksichtigen. Dabei gibt es eigentlich (bis auf ein föderiertes Identitätsmanagement) keine großen Anforderungen. Was funktioniert kann übernommen werden. Eigentlich handelt es sich dabei auch um eine Art Crowdsourcing im übertragenen Sinne. Erst wenn Mio Nutzer ihr positives Feedback (durch die Nutzung) gegeben haben, wird das Konzept ins UN übernommen.

    Kleine bis mittlere Personenanzahl vs. sehr viele Personen (und die unbegrenzte Zeitdauer)
    Groupware war nie für eine größere Personenzahl gedacht und viele Funktionen eines Blog oder Wiki sind in Groupware auch nicht umgesetzt. Groupware sollte die Zusammenarbeit in einer Gruppe (mit einem bestimmten Ziel) und meist für eine konkrete Projektdauer unterstützen. (Ellis et al 1991: …systems that support groups of people engaged in a common task (or goal)…).
    Wie sollte z.B. eine Organisation wie die Bundeswehr auf lange Zeit an einem „kollektiven Gedächtnis“ schreiben. Wie sollte ein CEO seine tausend Mitarbeitern „auf dem Laufenden halten“ und gleichzeitig offen für Feedback bleiben? Für letztgenanntes bietet ein Blog Möglichkeiten, die es vorher einfach nicht gab. Weil dies nicht den Bedürfnissen eines Projektteams entsprach.

    Administratorenkontrolle vs. Selbsterfundene Konventionen (co-evolution)
    Was bei SoSo oftmals nicht a priori klar definiert wurde, war die Administration. Warum auch – die Software ist sozial. ;-) Wenn man sich an die einfachen Regeln hält, die auch im täglichen Umgang mit anderen (implizit) existieren kann man nicht viel falsch machen.

    to be continued….
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    Fred Cavazzas Post auf Englisch

    Juli 27, 2007 at 6:54 Uhr nachmittags | In Enterprise 2.0 | 1 Comment

    Sooooo. Also ich hab jetzt mal den Fred Cavazza in Paris angerufen und ihm gesagt, dass ich die nächsten Tage ziemlich viel (à propos: absolute Endphaseeeeeeee!! :-) zu tun habe und nicht zum übersetzen seines Posts komme und gefragt ob er den Post nicht auch auf englisch übersetzen könnte. Et volià.

    P.S.: ;-) Is natürlich Quatsch. Reiner Zufall, dass er den Artikel jetzt auch noch übersetzt hat. Kommt mir aber gerade recht. Und jetzt möchte ich mindestens einen Kommentar lesen, der bestätigt, dass der Fred das guad gemacht hat. :-)

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