Die Frage ist nicht ob, die Frage ist wie…
Januar 5, 2008 at 1:06 | In Blogs, XING | 1 CommentIch habe gerade folgenden Post von Nico Lumma aus dem Feed gefischt:
XING macht Profil-Werbung optional
So, damit ist auch der erste blogosphärische Aufreger des noch jungen Jahres vom Tisch, angeschobenen von paranoiden Wichtigtuern mit zu viel Langerweile und einer übersteigerten Vorstellung von ihrer eigenen Wichtigkeit und der Relevanz ihres XING-Profils.
Diese deutsche “ich will alles kostenlos, sofort, in bunt und ohne Werbung, aber zackzack!”-Mentalität ist wirklich super.
Lars, Du darfst gerne meine paar PI auf der Profilseite monetarisieren, wenn es hilft, Arbeitsplätze in Hamburg zu schaffen und das Produkt stetig zu verbessern.
Vorneweg: Ich halte viel von Nico Lummas Meinung (die er auf seinen Blogs kundtut, kenne ihn privat ja nicht) und kann teilweise auch nachvollziehen was er meint, aber bin da doch nicht immer ganz “bei ihm”. 
-”paranoiden Wichtigtuer”
Ich bin jedem von diesen Wichtigtuern dankbar. Ohne sie hätte ich nämlich gar nichts davon mitbekommen, dass Werbung auf meinem Profil geschaltet wird. Weil dies von Xing (absichtlich?!!!!!!!!) nicht richtig kommuniziert wurde. Die meisten der Wichtigtuer waren wie man sehen kann Premium-Mitglieder also ZAHLENDE Kunden (und 6 € pro Monat ist schon nicht schlecht, imho).
Was an den Wichtigtuern genau paranoid sein soll ist mir nicht richtig klar, aber gut…. 
-”Diese deutsche “ich will alles kostenlos, sofort, in bunt und ohne Werbung, aber zackzack!”-Mentalität”…
…gehört eben zu uns Deutschen, bzw. zur dt. Mentalität gehört es eben eher kritisch zu sein… Wer den StudiVZ-AGB-”Skandal” verfolgt hat, der sieht, dass “diese gerade bei jungen Deutschen sehr ausgeprägt ist”… 
Was ich sagen will: Was sich bei StudiVZ abspielt ist schon übertrieben…
ABER bei XING liegt die Sache anders. Ich zahle jeden Monat 6 €. Da kann ich doch erwarten, dass ich als Kunde auch informiert werde.
Es geht (mir zumindest) gar nicht so sehr ob [Werbung] sondern wie [wurde die Einführung kommuniziert, nämlich wieder mal gaaanz toll] und vielleicht wo [nämlich nicht mitten im Profil].
-”wenn es hilft, Arbeitsplätze in Hamburg zu schaffen und das Produkt stetig zu verbessern.”
Was mit dem Geld gemacht wird ist zwar in erster Linie die Sache von Xing, aber nachdem Nico es schon anspricht: Davon, dass das Produkt stetig verbessert wurde, habe ich (als zahlender Kunde) in den letzten Monaten nicht so viel mitbekommen. Der lächerliche Awarenessfeed Monate nachdem (das kostenlose!) Facebook ein doppelt so mächtiges Tool hatte… den können auch unsere Studenten programmieren. Man war eben groß auf Einkaufstour in Spanien, etc. Ist ja auch ok… Aber dann sollte man nicht die deutschen Mitglieder im Gegenzug wieder vergraulen. Und ganz ehrlich: Wenn das das Ziel wäre… Top Performance, die letzten Tage…
Achja und sieheden Kommentar zum letzten Post: Das ist denen bei Xing jetzt wohl auch klar. Sonst würde man nicht so Mini-Blogs wie meinen abgrasen und um Feedback bitten.
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das paranoide ist die vorstellung, probleme mit dem chef zu bekommen, weil u.U. “falsche” Werbung auf dem Profil erscheinen könnte.
Kommentar von Nico — Januar 5, 2008 #