DA ISSES!! Jawohl!

Oktober 26, 2007 um 3:54 nachmittags | Veröffentlicht in Die bösen Medien, Enterprise 2.0, research, Studie | Hinterlasse einen Kommentar

Es steht zwar schon seit ein paar Tagen drüben, aber heute ist der wirklich große Tag. :-)
Denn seit heute ist es auch bei amazon lieferbar und wer schnell ist, kann sich noch das letzte Exemplar sichern, dann muss amazon schon nachbestellen:
Das einzig wahre, tollste aller tollen, schönste, beste, … und lesenswerteste Buch rund um die Themen Social Software und Web 2.0 im Unternehmen ist daaaaaa. Taaattaaaa!!!

Michael Koch und Alexander Richter: Enterprise 2.0 – Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen, Oldenburg Verlag, München, 2008. Siehe Details dazu bei Amazon.de

Sollte es tatsächlich noch jemanden geben, der es noch nicht bestellt hat? ;-)
Dann mal los, bevor es vergriffen ist. Ich kann für nichts garantieren.

I’m back

Oktober 26, 2007 um 3:29 nachmittags | Veröffentlicht in Konferenzen | 3 Kommentare

Sooo, die letzten 11 Tage war Blog-Auszeit, aber jetzt geht wieder was. Es hat sich auch einiges getan. Zuerstmal: Ich war in den letzten 2 Wochen auf mehreren Veranstaltungen:

* 11.10. – 5. Karlsruher Symposium für Wissensmanagement.
Eine praxisnahe Konferenz mit Vorträgen aus der Wirtschaft und Wissenschaft. Los ging’s für mich mit dem Vortrag von Klaus North zum Thema “Wissensarbeit und Wissensarbeiter: Wie lässt sich Produktivität und Wertschöpfung steigern?”. War sehr interessant mal wieder upgedated zu werden, was sich so im “reinen” Wissensmanagement (also nicht bei Personalern die sich auf einmal Knowledge Manager nennen, weil Menschen/Personal ja auch Knowledge sind) so tut.
Anschliessend habe ich ihn auch noch persönlich kennen lernen dürfen:
Klaus North (ganz links auf dem Bild)
(Klaus North ist der ganz links von dem man nicht mal den Bart sieht, weil er leider abgeschnitten wurde. Der rechts ist Peter Schnurr der dynamische Geschäftsführer von Ontoprise bzw. einer von zweien).
Für meine Diss. war der Vortrag von Prof. Hendrik Speck “social network analysis – Beziehungsgeflechte im sozialen Netzwerk” sehr relevant. Dieser war sehr kurzweilig und es wurde sehr viel gelacht, nur war er (nach Meinung meiner Sitznachbarn und mir) ein wenig arrogant bzw. kam so rüber. Und so nehme ich mir mal ebensoviel Arroganz raus und sage, dass der Vortrag für mich leider keine großen Erkenntnisse brachte, ausser, dass Herr Speck seine Folien aktualisieren sollte. Dort war nämlich MySpace noch absoluter Marktführer bei den Social Networks in den USA und Facebook war Herrn Speck nicht einmal ein Bemerkung wert…
Absolutes Highlight war der Vortrag von Prof. Dr. Hermann Maurer, TU Graz mit dem Thema “Die Gefahr des Google Phänomens und anderer Web 2.0 Entwicklungen”. Auch dieser Vortrag war sehr amüsant, auch wenn sein Ausblick in die Zukunft eher duster war. Hoffen wir mal, dass er mit seiner Prognose des allmächtigen Google, das sogar Börsenkurse manipulieren kann nicht recht behält.
Insgesamt war die Konferenz (nach der DLD, WI, M&C, ECSCW wohl meine fünfte und letzte in diesem Jahr) zwar nicht die mit dem höchsten Informationsgehalt, aber schätzungsweise (mit der M&C) die mit der nettesten Atmosphäre. Klein und fein. Das ist sowieso meine bisherige Erkenntniss aus den letzten Events: Es muss nicht immer eine Massenveranstaltung sein. Aber da werde ich wohl nicht der erste sein.

*24.10. Lotus Collaboration Summit im Mercedes Benz-Museum in Stuttgart

Eigentlich eine Veranstaltung auf der IBM die neuen Lotus-Produkte vorstellt. Hingefahren sind wir v.a. weil Herr Koch am Power-Lunch: “Kreativität ohne Grenzen – Wettbewerbsvorteil durch Web 2.0?” teilgenommen hat. Die Diskussion dort war sehr interessant. Besonders gut gefallen haben mir mehrmals die Kommentare von Andreas Hiller (Geschäftsführer, GIS Gesellschaft für Informationssysteme) der überwiegend bei KMU (u.a.) Social Software einführt. Er stellte klar, dass es gar nicht darum gehe, ob Web 2.0 alter Wein in neuen Schläuchen ist, sondern darum, ob die Kunden mit den Produkten etwas anfangen können oder nicht. “Ich weiss nicht ob man es mir ansieht, aber ich habe momentan sehr viel Spaß an meiner Arbeit”. Einfach nur sympatisch, der Mann. Web 2.0 macht eben “einfach Spaß”. ;-)
Der Robert Basic war auch da und schreibt ein bisl was dazu. Robert kam wie immer sehr sympatisch rüber, ging nur in der Diskussion m.E. ein bisl unter. Er brachte ein lustiges Beispiel das von den Teilnehmern des Podiums gerne aufgegriffen, aber wohl nicht von allen gleich verstanden wurde (sinngemäß: “das Wikipedia-Prinzip ist eigentlich schon 50 Mio Jahre alt, aber erst seit ein paar Jahren wird es umgesetzt. Viel zu spät.”). Naja vielleicht lese ich dazu demnächst ja mal wieder was in seinem Blog. Btw die Informatik in München wird (genau) heute 40 Jahre alt. Gerade mal 40 JAHRE! Echt interessant. Erwähnenswert finde ich -neben der Tatsache, dass die ganze Veranstaltung nicht wie eine reine Verkaufsveranstaltung rüber kam, also sehr angenehm- noch den Vortrag von Herrn Prof. Welsch. Rhetorisch absoluter Wahnsinn (v.a. keineswegs typsiches IBM-Denglisch was man allen anderen Präsentationen des Tages ankreiden könnte) und super interessant. Robert schreibt was dazu. Ich versuche mich gerade daran die Folien zu besorgen. Die hatten es echt in sich.
Insgesamt war das Event die Anreise nach Stuttgart auf jeden Fall wert.

Facebook-Aktivitäten

Oktober 5, 2007 um 4:31 nachmittags | Veröffentlicht in Blogs, social networking | 5 Kommentare

Bereits vor rund 3 Wochen wurde auf Compete.com eine “Analyse” des Nutzungsverhaltens der Facebook-User veröffentlicht. Diese wurde anschliessend in mehreren Blogs u.a. bei O’Reilly und bei Basicthinking aufgegriffen. Viel interessanter als die Analyse selbst finde ich, dass den Bloggern eigentlich nichts zur “Analyse” einfällt (ausser “great post” oder “interessant”). Ich denke ich weiss auch wieso: Weil die Grafik bei genauerem Hinsehen eigentlich fast nichts zu bieten hat:

Compete.com

Um z.B. zu sagen, dass neben der Startseite -die jeder Nutzer besuchen MUSS- die Profilseiten anderer Nutzer am meisten besucht sind braucht man kein Hellseher zu sein. Die einzig interessanten Daten sind im Compete-Blog auch bereits hervorgehoben:
* 14 million people interacted with Facebook Applications in August.: Gerade einmal 2/3 der Nutzer haben seit der Öffnung die Möglichkeiten der Applications für sich entdeckt. Auffallend wenige, finde ich.
* Only 80,000 (or .3% of total active members) “poked” someone in August. Ich würde vermuten, dass in Deutschland mehr gegruschelt wird. So oder so: 0,3 % ist in der Tat sehr wenig.

Alle weiteren Erkenntnisse der Grafik / “Analyse” (“Applications are also highly engaging; capturing more time per session than any other activity on the site.”) liegen einfach in der Natur der Sache.
Und dann stellen sich mir noch einige Fragen:
- Wie ist z.B. auf der Grafik die 1-zu-1-Kommunikation zwischen den Mitgliedern? Wo sind geschriebene Nachrichten? Wo sind Pinnwand-Einträge? Schon in “Browse Profiles”? Welchen Anteil haben diese dann? Gerade was die Zeit angeht? Wie teilt sich der Aufenthalt auf anderen und der eigenen Seite (z.B. zur Pflege) auf?
- Was macht denn bitte die 1 Mio die keine Profile ansieht? Und warum benutzt nur eine halbe Mio die “Add a friend”-Funktion? Die benutzt doch wohl eigentlich jeder…

Einmal mehr: Echt ne Katastrophe, dass die ganzen Plattformen keine brauchbaren Statistiken rausrücken. Das ist sowas von Un-Web.20-ig!! Wo man auch hinschaut – Xing, Facebook, MySpace – man übt sich in Schweigsamkeit. Echt ärgerlich!!

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