Crowdsourcing bei Mr Wong
August 2, 2007 at 9:25 | In Web 2.0 | Leave a CommentDer ein oder andere hat bestimmt vom “Mister-Wong-Skandal” gehört. Kurz zusammengefasst:
Acht Asiaten (in den USA) stellten beim Surfen durchs www fest, dass im Logo von Mr Wong die Charikatur eines Chinesen abgebildet ist. Uhuuu, die bösen rassistischen Deutschen wieder… Dass Mr Wong in Wirklichkeit ein kluger (weiser) Mann ist, der den Usern beim Organisieren der Bookmarks hilft und damit ein absolut positives Image hat, hat man nur in China so verstanden. Dort ist Mr Wong m.W. der erfolgreichste Bookmarkingdienst (also noch vor del.icio.us). Und so ging eine Welle der Entrüstung ging durch Nordamerika und Teile Europas… Najaaa.
Ist stark übertrieben!! Sagen wir: In der Blogosphäre wurde kontrovers diskutiert. Nur so viel: Das Wort Ausschwitz fiel mehr als einmal…
Schon traurig.
Das Ende vom Lied: Der arme Kai Tietjen musste den symphatischen Mr Wong in den Ruhestand schicken.
Und jetzt wirds spannend:
Mr Wong sucht nun ein neues Logo und wendet sich dabei an seine Nutzer. Insgesamt 12.000€ sind zu verdienen. Super Idee.
Ich finde das gesamte Krisenmanagement von Mr Wong wirklich absolut spitze. So macht man aus einer Krise einen PR-Erfolg. Würde mich nicht wundern, wenn es diesen Fall bald als Havard Business Case gibt. (via deutsche-startups.de)
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