Studie: „Multi-Networking“

Juni 30, 2007 at 6:53 | In Studie, social networking | Leave a Comment

Die armen MySpace-User. Zur Zeit kommen sie wirklich schlecht weg. Zuerst stellt Danah Boyd fest, dass in MySpace überwiegend „marginalized teens, teens from poorer or less educated backgrounds“ Mitglieder sind, während „college bound teens from upwards mobile or well off families“ zu Facebook wechseln.
Und jetzt kam eine Studie (von Park Associates) raus, die mit dem Satz beginnt: „MySpace users are chronically unfaithful“. Bezieht sich darauf, dass 40 % aller MySpace-Nutzer auch noch bei anderen Social Networking Plattformen angemeldet sind. Also „fremd networken“.
Der Rest der Ergebnisse der Studie ist übrigens wenig überraschend (Tenor: Nur 16 % der Nutzer sind in 3 oder mehr Networks aktiv). Eine schöne (deutsche) Zusammenfassung gibt’s hier.

SN

Winning with the Enterprise 2.0

Juni 29, 2007 at 10:13 | In Enterprise 2.0, Web 2.0, Wissenschaft | Leave a Comment

Im Rahmen der Enterprise 2.0-Konferenz hat Don Tapscott ein Whitepaper mit dem Titel „Winning with the Enterprise 2.0″ herausgebracht.
Und Don Tapscott ist ja nicht irgendwer. Er selber sieht sich z.B. als „one of the world’s leading authorities regarding the role of technology in productivity, business design, effectiveness and competitiveness.“ Also Selbstbewusstsein hat er. Und in der Tat sind z.B. Klassiker wie „Wikinomics: How Mass Collaboration Changes Everything“ von ihm.
Nachdem wir uns ja am Lehrstuhl zur Zeit intensiv mit Enterprise 2.0 beschäftigen, habe ich gestern und heute versucht sein Werk komplett zu lesen. Es blieb leider beim Versuch.
Aus zwei Gründen:
- Ich finde Schaumschlagen ja ok. Macht man eben als BWLer. Aber was er da auf 62 Seiten treibt ist wirklich hohe Kunst. Klar, Don hat einen Schreibstil für den ihn Millionen von Amerikanern beneiden. Aber ich kann bis heute nicht sagen was substantielles oder revolutionäres in seinem Whitepaper steht. Roter Faden und so? Was will er bloß?
- Dass die Zusammenarbeit in einem Unternehmen zunehmend wichtiger ist wird wohl den meisten klar sein. Aber das hat ja nicht von Haus aus schon was mit Enterprise 2.0 zu tun. Ich habe bis zum Schluss versucht herauszufinden was der Inhalt eigentlich mit Enterprise 2.0 zu tun haben soll. Jetzt glaube ich zu wissen: Nicht viel.
Ein Beispiel: Auf Seite 39 beschreibt Don Tapscott das „Siemens Collaborative Knowledge Portal“.
Dieses Portal kenne ich sehr genau. Ich habe es mir vor ein paar Wochen 2 Abende lang zeigen lassen. Und bei den Schweinsohren meines Hundes: Dieses Portal ist soviel Enterprise 2.0 wie mein Mitbewohner (neben mir) gerade nüchtern. ;-)
Das Siemens Collaborative Knowledge Portal ist in etwa genau das Gegenteil von dem was Web 2.0 ausmacht.
Hmm, also lasse mich ja gerne noch beeinflußen in meiner Meinung, aber ich finde: das White-Paper hat nahezu gar nix mit Enterprise 2.0 zu tun.
Jemand anderer Meinung?
Umso spannender sind übrigens die Folien zu den Vorträgen auf der Konferenz. Reinschauen!

P.S.: Im Auftrag meines Mitbewohners darf ich noch Robert Burns zitieren: „But if ye wish her grate foo prayer gie her a haggis.“

P.P.S.: Fast hätte ich es vergessen. Das hat aber doch was:

Rethink knowledge. Knowledge is not something firms can possess. Treat it as something that emerges in relationships as people collaborate to achieve an objective.

Home Truths about telecoms

Juni 27, 2007 at 9:46 | In Die bösen Medien, Konferenzen | Leave a Comment

Der Economist hat vor rund 3 Wochen einen interessanten Artikel veröffentlicht, in dem er auf die Arbeit von Stefana Broadbent (Verantwortliche für den Bereich User Adoption bei der Swisscom) hinweisst. Ich finde die Erkenntnisse von Frau Broadbent (ebenso) hochspannend, z.B., dass…

…ein typischer Nutzer 80 % seiner „Kommunikation“ mit nur 4 anderen Leuten führt.
…obwohl Telefonieren (etc.) immer billiger wird, der Trend weg vom Telefonieren und hin zum „tippen“ (mails, messaging) geht
…Leute gerade dann gerne kommunizieren wenn sie unterwegs sind und substantielle Arbeit auf die Zeit am Schreibtisch verlegen

In dem Artikel wird auch sehr schön die „Medienwahl“ eingegangen. D.h. die Möglichkeiten einen Kollegen zu kontaktieren nehmen zu, wann rufe ich ihn an und wann schreibe ich besser ne Mail oä.
Diesbezüglich darf ich gleich mal (stolz) darauf hinweisen, dass es auf der diesjährigen Geneme (-Konferenz) 07 in Dresden (1./2.10.) einen Vortrag von zwei „ambitionierten Nachwuchsforschern“ ;-) zu genau diesem Thema geben wird. Also wenn’s interessiert:anmelden.

Der GAU: Ein Flamewar bloggender Journalisten

Juni 25, 2007 at 10:15 | In Blogs, Die bösen Medien | 2 Comments

Also wer ein wenig ausreichend Zeit oder auch Langweile hat, der kann sich das heutige Beispiel zum Thema Blogosphäre reinziehen.
Für alle die keine Zeit haben, in Kurzform:
Stefan Niggemeier, gerade frisch mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet, schreibt (ziemlich ausführlich, warum auch immer?) über einen Besuch von Don Alphonso (DA) in der Uni Leipzig und seine Auswirkungen.
DA hat wohl gesagt „Journalisten sind zynische Dreckschweine” und dies wurde von einigen Studenten (die natürlich als angehende Journalisten alle einen Blog haben) so oder so ähnlich wiedergegeben. Aber wohl nicht 100 % korrekt. Deswegen hat DA dann doch nochmal nachgehakt.
So oder so ähnlich muss es gewesen sein. Auf jeden Fall macht das ganze jetzt die Runde. Ist ja auch klar, wenn sich gleich 2 Alpha-Tiere der dt. Blogosphäre beteiligen. Schade, dass man nicht messen kann wieviele Leute sich in den nächsten Tagen (ja ich hiermit auch, ich weiss, aber nur 10 Minuten!! ;-) mit dieser „Schlammschlacht“ befassen werden….
Also wer Lust hat: Viel Spaß.

Metanetzwerke = Zukunft. Bitte schnell.

Juni 25, 2007 at 12:10 | In social networking | 1 Comment

Bin heute nachmittag auf dem Landkreislauf Augsburg (bei dem btw ein neugegründeter Verein mit dem zweifelhaften Namen SSF Reischenau ein sensationelles Ergebniss eingefahren hat *hüstel* *g*) per Flyer auf ein Projekt namens Netzathleten aufmerksam geworden. Nen persönlichen Bezug gibt’s auch noch, weil das von ein paar ehemaligen Augsburger Komilitonen ins Leben gerufen wurde. Vorstellen dürfen sie sich selber:

Die netzathleten sind eine Online-Plattform für Sportler, Betreuer, Teams und Vereine – egal aus welcher Sportart oder ob aus dem Freizeit- oder Leistungssport.
* Präsentiere dich und deinen Sport
* Finde Sportfreunde und Trainingspartner
* Berichte von Trainingslagern und Wettkämpfen (Fotos und Videos)
* Fordere andere Mitglieder zum Duell heraus
* Kündige Sportevents an und werde darüber informiert
* Stelle dein Team/deinen Verein auf einer eigenen Seite vor, organisiere einfach und schnell (Termine, Newsletter, Dokumente) und finde neue Mitglieder in unserem Netzwerk

Ich finde die Idee super. Die Umsetzung kann sich meiner Meinung nach auch sehen lassen. Habe nicht viel zu motzen…
Aaaaber. Da hätte ich jetzt echt meine sämtlichen Daten wieder eingeben sollen. Kontaktdaten, Foto hochladen, mich mit allen Freunden vernetzen (sofern schon dabei.) usw. Nicht schon wieder!! So kann’s nicht weiter gehen.
Diesbezüglich hatte ich vor drei Wochen ein interessantes Gespräch mit dem Geschäftsführer einer Münchner Firma die momentan sehr viele Netzwerke (z.B. für Zeitschriften, etc.) aufsetzen. Der war der Meinung in Zukunft würden die Leute so zwischen 3 und 6 Networks haben (Hobby wie Motorrad oder Fußball, Beruf, Gesundheit, etc.) und nicht mehr, weil sonst der Verwaltungsaufwand zu groß ist.
Ich sehe das ganz anders. Es muss einfach ein Metanetzwerk her, wo ich meine Daten einmal eingebe und dann is gut und ich kann in 20 Networks sein. Will ich auch! Ning ist ja nicht schlecht, aber zu rudimentär… Und mir isses egal ob die großen Zeitschriften etc. Ihre Daten alle behalten wollen oder nicht.
So kann’s nicht weiter gehen…
Btw letzte Woche sind mir auch so einige Freundeseinladungen für ein anderes neues Social Network reingeflattert: Heisst tagged. Dort wird versucht Tagging in Networking einzubauen. Ziemlich lieblos wie ich finde.
Habe mich mal angemeldet, aber nicht viele Daten eingetragen. So wie bei ungefähr 10 anderen Networks die letzten 3 Wochen. Nochmal: So kann’s ja wohl nicht weiter gehen!! ;-)

Web 2.0 Expo in Berlin

Juni 17, 2007 at 9:46 | In Enterprise 2.0, Web 2.0, social networking | Leave a Comment

Das klingt doch spannend:
To meet the increasing demand for Web 2.0 comprehension and skills, and to build a broader European Web 2.0 community, O’Reilly Media and CMP Technology have launched Web 2.0 Expo Berlin to take place 5-8 November, 2007 in Berlin, Germany. A companion event to the Web 2.0 Summit, it is the conference and tradeshow for the rapidly growing ranks of designers and developers, product managers, entrepreneurs, VCs, marketers, and business strategists who are embracing the opportunities created by Web 2.0 technologies.

So geht’s natürlich nicht meine Herren. Studivz = Clickgeil ;-)

Juni 16, 2007 at 12:22 | In studivz.net | Leave a Comment

Am Dienstag hatte ich (nichtsahnend, dass mir ein einziger Post über Studivz und eine Studivz-Gruppe bzgl. einer Vermissten 5000 Besuche in den folgenden 3 Tagen bringen sollte) noch über die neue Shoutbox im Studivz gepostet und einen großen Erfolg provezeit.
Da war ich mir natürlich nicht klar, dass es den Machern von Studivz mit der Shoutbox eigentlich nur um zusätzliche Besuche geht und nicht darum einen Zusatznutzen zu schaffen.
Es sieht nämlich so aus: Der Inhalt der Shoutbox wird nur 24 Stunden angezeigt und dann gelöscht. Damit die User dann auch wiederkommen und was neues reinschreiben. Von 132 „Freunden“ (auch sonst: repräsentative Stichprobe! *g*) die ich im Studivz habe, haben in den letzten Tagen über 30 die Box ausprobiert / benutzt. Aber wenn ich heute nachschaue, ist keine einzige Box aktiv. Ja, klar!! Wenn ich eine Nachricht eingebe (wie z.B. „habe ne neue Handynummer“ oder „bin 2 Wochen im Urlaub“ oder „ärgere mich mit meiner Diplomarbeit“) dann möchte ich diese doch nicht jeden Tag neu eingeben. Damit ist der Sinn der Box gaaanz klar verfehlt.
Manno!!! Das war so ein interessanter Ansatz. Twitter in einem Social Network. Und die versauen es wieder. Unglaublich.

P.S.: In diesem Zusammenhang möchte ich mal auf tagged hinweisen. Da sind mir die letzten Tage einige Einladungen „ins Haus geschwirrt“… würde also vermuten, dass sich da zunehmend mehr Studis tummeln. Und ist auch ein interessanter Ansatz. Finde es aber von der Benutzung her komisch…
Und zu viel Werbung…

Bundeswehr Ehrenmal

Juni 16, 2007 at 10:21 | In diverses | Leave a Comment

Am Mittwoch beim Seminar-Ausklang habe ich mich u.a. auch mit einigen Offizieren über die ihnen nach dem Studium bevorstehenden Einsätze in Afghanistan, Bosnien etc. gesprochen und auch etwas darüber erfahren wie und warum sich der ein oder andere dafür entschieden hat sich 12 Jahre zu verpflichten. Ich kann gleich mal vorweg nehmen, dass ich -trotz meines nach wie vor kritischen Blickes auf Y-Reisen als Organisation (aber das sehen die jungen Offiziere ja alle genauso)- großen Respekt vor dieser bewussten Entscheidung habe.
Da ich mich also gerade erst mit jungen Menschen unterhalten habe, die sich auch schon dafür anspucken lassen mussten, dass sie für unser Land den Kopf hinhalten, macht mich ein Post wie dieser (von vorgestern auf Spreeblick) natürlich eher nachdenklich.
Da wird uns erstmal erklärt, dass wir in Deutschland Ehre nicht brauchen („nur ein rechter Terminus“) und dann wird sich darüber lustig gemacht wobei die bisher 2600 Bundeswehr-Toten (seit Bestehen) ums Leben gekommen sind (meistens nicht im Kampf, sondern bei Unfällen). Dies wird als Begründung angeführt, warum wir in Dtl. weiterhin über die BW schimpfen sollen. Echt Panne! Macht Euch Euer eigenes Bild. (via Lumma).

P.S.: Hintergrund ist übrigens, dass Verteidigungsminister Jung spätestens im November den Grundstein für ein Ehrenmal der im Dienst getöteten Bundeswehrsoldaten legen will.

Xing enters US-market – Markteintritt für XING in Amerika

Juni 15, 2007 at 11:06 | In XING, social networking | Leave a Comment

Xing (noch OpenBC AG wird aber bald auch Xing AG heissen, via Ekaabo) kooperiert zukünftig mit Zoom Information.

Resume:
- OPEN Business Club AG schließt Kooperation mit Zoom Information Inc. –
Betreiber einer führenden Suchmaschine für Geschäftskontakte in Amerika
- XING Mitglieder erhalten Zugriff auf weitere 36 Millionen Profile von
Geschäftsleuten und 3,8 Millionen Firmenprofile in den englischsprachigen
Märkten
- Integration von ZoomInfo-Ergebnissen auf XING für Herbst 2007 geplant

Mehr hier oder hier. (via Dittes)

Diese Integration ist (nicht nur mit der Wirtschaftsinformatikerbrille) eine extrem spannende Sache. Es müssen also nicht immer Übernahmen sein, Netzwerke können auch auf andere Art und Weise verschmelzen.

Zum Abschluss noch nen Schuss Lars Hinrichs *g*: „Wir verändern den Markt, indem wir Informationen aus dem Internet eine neue Qualität geben. Die Kooperation mit ZoomInfo ist auf der Welt einmalig, weil ein Netzwerk von Geschäftsleuten und eine Datenbank mit Profilen von Geschäftsleuten aufeinandertreffen und die Plattformen damit direkt voneinander profitieren.“

P.S.: Nur am Rande: Siehe Titel. Während dieselbe Firma in Ihrer englischen Pressemitteilung noch vom US-market spricht, nimmt man es dort in der dt. Version nicht mehr so genau. Also ich finde es schon einen riesen Unterschied wenn man von Amerika oder von den USA spricht. Aber irgendwie bürgert sich das wohl so ein. Vorgestern selber erlebt. Da wurde ich während eines Workshops „milde belächelt“ weil ich englischsprachige Veröffentlichungen und solche aus Nord-Amerika „unterschieden“ (nicht in einen Topf geschmissen) habe.
Die paar Tausend Forscher aus aller Herren Länder die gelegentlich mal auf englisch veröffentlichen, kann man natürlich schon mal vergessen. ;-)

Networking-Stöckchen

Juni 14, 2007 at 12:45 | In Blogs, Wissenschaft, social networking | Leave a Comment

Die schweizer Medien-… (??, keine Ahnung was die Dame genau macht, verrät sie nicht ;-) Daniela A. Caviglia frägt sich in ihrem Blog womit bzw. wie „Blogger professionell netzwerken“. Abgesehen von der Schwäche, dass es nun mal nicht den typischen Blogger gibt finde ich diese Fragestellung (also: wer netzwerkt wie) natürlich auch grundsätzlich interessant.

Hier wären einmal meine Antworten auf die Stöckchen-Fragen:

Wo im Web betreibst Du Networking?
In Xing, Studivz, bei LinkedIn, und diversen anderen Networks (oft zu Testzwecken).

Was hat Dir der Netzwerkaufwand bisher eingebracht?
Das ist schwierig zu trennen. Sicher hatte ich zahlreiche interessante Kontakte dank Xing, die mir auch direkt etwas gebracht haben: Infos für meine Diplomarbeit, mehrere Angebote meine DA als Buch herauszubringen (wovon ich eine jetzt dann nützen werde ;-) „Job-Opportunities“ (die ich aber nicht genutzt habe), mehrere Kooperationen.

Aber erstens: Welcher Aufwand? Die Stunde die es mal gebraucht hat, um das Profil zu erstellen?
Zweitens: Die ein oder andere Person hätte ich wohl auch ohne Xing kontaktiert. Ist im Nachhinein schwierig zu sagen.
Drittens: „Eingebracht“? Aha. In diese Richtung geht’s…

Wo netzwerkst Du ausserhalb des Webs?
Was ist das denn genau? Leute vollschwallen weil man denkt, die könnten einem mal noch nützlich sein? Das versuche ich nämlich gar nicht zu machen. Und, dass man sich (ich mich) für Leute interessiert und frägt was die machen: Immer!!

Mit konkreten Ergebnissen?
S.o.


Was ist Deiner Meinung nach effizienter, netzwerken im Web oder ausserhalb?

Effizienter? Das kann man doch so nicht vergleichen. Hat beides Vor- und Nachteile und ist grundsätzlich eher komplementär als konkurrent.

Das Wichtigste beim Netzwerken?
Bei welcher Art von Netwerken? Reden wir von Kommunikation? Koordination?

Jetzt wo ich die Fragen beantwortet habe fällt mir auf wie unreflektiert diese m.E. sind. Was ist denn jetzt erstmal Networking? Solche Fragen sind genau der Grund warum ich mir lange überlegt habe, ob ich meine Diss über Networking machen will. Als ob „Networking“ ein Selbstzweck wäre. Und als ob man durch die Welt laufen würde, ständig auf der Jagd nach Leuten die einen weiterbringen können und die man vollschleimen sollte. Brrrrr! Eine Networking-Plattform hat mehrere Funktionalitäten, die ich nutze. Ich kann z.B. nach Ansprechpartnern für meine Fragen zu Networking suchen (Expertenverzeichnis etc.) und schauen wer von meinen Kontakten als nächstes Geburtstag hat (Beziehungsmanagement). Das alles ist networking. Aber da überlege ich doch nicht gleich wieder: Was bringt mit das in monetären Größen?
Die Leute die genau das machen sind mE Schuld daran, dass Networking über Jahre so einen schlechten Ruf hatte und vielleicht immer noch hat.
Naja vielleicht sind ja genau die zwei Makel, die mir jetzt an der Umfrage aufgefallen sind (Blogger sind Du und ich und Networking ist kein Selbstzweck) Frau Caviglia’s Erkenntnisse am Ende. Mal sehen.

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