Mai = Übernahmewelle
Mai 31, 2007 at 6:13 | In Börse, Google, Web 2.0 | 1 CommentBilde ich es mir bloß ein, oder gab es im Mai so einige „Web2.0-Übernahmen“?
Ich versuche mal zusammen zu fassen:
- Photobucket durch MySpace (250 Mio USD)
- Last.fm durch CBS (280 Mio USD)
- Feedburner durch Google. (100 Mio USD)
- Zanox durch Axel Springer und PubliGroupe (225 Mio €uro]
- aQuantitative durch Microsoft (6 MRD USD!)
- 24/7 Real Media durch die WPP Group (650 Mio USD)
- StumbleUpon durch Ebay (75 Mio USD)
- Greenborder,Panoramio und wahrscheinlich noch einige andere durch Google.
- … (welche vergessen?)
Das alles kann dann im Juni übertroffen werden, wenn Microsoft Yahoo für (um die) 50 MRD USD übernimmt.
P.S.: Ich hatte die Liste schon gestern angefangen und *ischwör* es ist reiner Zufall, dass Don Alphonso heute nacht darüber gerschrieben hat, dass oftmals die vielen Nutzer das Geld für die Plattform bringen. Wobei ich finde sein Beitrag ist eine schöne Ergänzung zum obigen.
Die Archivierung der Geschichte
Mai 30, 2007 at 10:22 | In Blogs, Informationsexplosion, Wissenschaft | Leave a CommentAn mehreren Stellen macht man sich gerade fleissig Gedanken wie man „Alltag und Kommunikation Anfang des 21. Jahrhunderts“ dokumentieren könnte. In der British Library sollen deswegen mehrere tausend Mails gespeichert werden um „im größten Weblog aller Zeiten festzuhalten, womit der Brite den 17. Oktober 2006 hinter sich brachte“. Wie schreibt die SZ leider nicht. Würde mich ja schon interessieren. Auf ner DVD? ![]()
Und bei der deutschen Nationalbibliothek sollen Webseiten (wie Online-Zeitungen, E-Zines und “wertvolle” Weblogs) per FTP eingereicht werden.
Bisl blödsinnig aber witzig. (via Blogpiloten)
Fürs persönliche „Geschichtsmanagement“ haben sich Mails bei mir auf jeden Fall etabliert. Ist echt spannend mal 6 Jahre alte Mails anzusehen. Da hatte ich noch Sorgen. *g*
Die Mini GmbH – Der Hit
Mai 26, 2007 at 10:05 | In diverses | 3 CommentsJeder der sich bisher mit einer Web 2.0-Plattform selbstständig machen wollte, war erstmal am überlegen, ob er eine Ltd. gründen oder doch irgendwie 25000€ für die GmbH „raisen“ sollte. Das Risiko ohne Haftungsbeschränkung eine Webplattform zu betreiben sind (klugerweise) nicht viele eingegangen… Zahlreiche Gründer haben sich für die Ltd. entschieden. Prominentes Beispiel: Studivz.
Ich glaube viele der 40.000-Ltd-Gründer hätten sich anders entschieden, wenn sie ausführlicher mit ihrer IHK gesprochen hätten. Die finanziellen Risiken bei einer Ltd. sind immer noch enorm.
Und jetzt das: Die Mini GmbH. Mehr hier und (noch besser): hier.
Suuuuuper Sache.
Einziger Wehrmutstropfen: Die Mini GmbH soll erst Anfang 2008 kommen.
Danke für den Hinweis, Robert Basic.
Nie wieder Radiointerviews…
Mai 24, 2007 at 8:35 | In Die bösen Medien | Leave a Comment… ich hoffe nur niemand hat das gehört. Wie peinlich!!! Aus einer halben Stunde Interview holt der Armin ausgerechnet meine dämlichste Aussage raus… „Super-Monster-Pipe“. Das habe ich so gar nicht gesagt!!
Das ist ne Manipulation.
Ab sofort gibt’s ne neue Kategorie: Die bösen Medien.
Mashups, Bayern 2 und ich
Mai 24, 2007 at 3:05 | In Web 2.0, youtube | Leave a CommentGestern rief der Armin Hirsch von Bayern 2 – Zündfunk bei mir an, mit der Frage, ob wir ein Interview über Yahoo-Pipes (und Mashups) machen könnten. Ja klar können wir. Ich bin zwar nicht der proaktivste User, aber natürlich kenne ich Pipes. So hat das Interview dann heute morgen stattgefunden. Ich fands ein sehr nettes Gespräch und hat Spaß gemacht… Mal schauen was der Armin daraus macht…so schnitttechnisch. *g* Auf jeden Fall wird das Ganze noch heute gesendet. Und zwar zwischen 19 und 20.30 Uhr (auf eben Bayern 2). Es wird wohl wie so oft sein, wenn man später dann mal was von sich sieht oder hört. Immer dieselbe Frage: „Was habe ich denn da für nen Käse erzählt?“
Achja: Natürlich hab ich mir dann vorher (und nachher) nochmal ein paar Gedanken gemacht… und was mich seit gestern beschäftigt ist die Frage: Wie definiert man ein Mashup? Denn Pipes wird im Radio-Beitrag Mashup genannt. Also es gibt da ja so ein Standardwerk über Social Software. *g* Da steht:
„Web 2.0-Anwendungen, von denen ein Großteil ihres Mehrwertes durch „importierte“ Inhalte
geschaffen wird, werden unter dem Begriff Mashups (vom englischen „to mash“ für vermischen)
zusammengefasst. Dabei nutzen die Mashups die offenen APIs, die andere Web-
Anwendungen zur Verfügung stellen.“
AAAber:
Kann so ne Pipe dann schon als Anwendung gesehen werden?
Ich hab in der Web 2.0-Gruppe im Studivz mal ein wenig Crowdsourcing betrieben (gefragt…) und bekam eine interessante Antwort von Andreas Thiel. Ich fasse seine Idee nochmal in eigene Worte (bzw. kürze diese unverschämt auf einen Satz, so wie ich sie verstanden habe / verstehen wollte *g*):
Pipes baut auf dem Mashup-Konzept auf bzw. ist ein Mashup-Konzept (Kombination von Inhalten) ist aber kein Mashup im Gegensatz zu z.B. Twittervision.
Finde ich echt gut. Wer noch?
P.S.: Hier kommt der Vollständigkeit halber die ganze Antwort von Andreas (sobald er zugestimmt hat. Lesson learned: Lieber immer warten ob der Ideeneigentümer was dagegen hat
Nobel, nobel…
Mai 22, 2007 at 2:19 | In Blogs, Web 2.0 | Leave a CommentEs gibt doch auch noch erfreuliche Nachrichten: In Kanada lässt die Musikerin Jane Siberry ihre Fans bestimmen, wieviel sie für eine CD bezahlen wollen (Im Extremfall also nichts) und fährt damit sehr gut. (via XC)
Und in Deutschland verschenkt der Marco Ripanti T-Shirts mit dem Slogan: Die Bildungsgruppe zieht an. Sauber!! Und das beste (wie ich finde): Ganz ohne Bedingungen. Einfach so. Cool! Da bin ich dabei und habe gleich mal zwei (für mich und meinen Chef) Polo-Shirts bestellt.
Wie einfach man mich doch glücklich machen kann….
P.S.: Ja, ja.
Ich weiss, dass man das nicht vergleichen kann. Das eine ist „User-Pricing“ (oder so: wie heisst das eigentlich?) und das andere schlichtweg Promotion / Marketing. Trotzdem finde ich das passt irgendwie zusammen…
Die kapitale Entgleisung der Bildzeitung und wie die Medien darauf reagieren
Mai 21, 2007 at 10:49 | In Die bösen Medien | Leave a Comment„“Niederträchtig und verworfen“ findet Hans Leyendecker, leitender Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“ die Bild-Berichterstattung über den „Fall“ Khaled al-Masri. Der ein oder andere Blogger wählt da doch noch deftigere Worte. In jedem Fall lohnt es sich für jeden den Post im Bildblog zu lesen. Und dann darf man sich fragen wie krank man als Bild-Redakteur sein muss. *Kopfschüttel*
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